Happy wife – happy life

By 22. Juni 2017Allgemein

Liebe Männer, was gibt es schöneres, als eine rundherum glückliche Partnerin an seiner Seite zu haben. Eine Partnerin, die durch ihr strahlendes Lächeln und ihre liebenden Gesten ihrer Begeisterung Ausdruck verleiht und das allein, weil sie einfach glücklich ist mit dem Mann an ihrer Seite. Und was gibt es schöneres für eine Frau, als einen Mann, der nicht nur wahrnimmt, was seine Frau möchte, sondern es sich sogar zur Aufgabe macht, ihr dies begeistert zu geben. „Stop!“, werden einige denken, „so ein realitätsferner Quatsch“. Ja, es gibt hier viele Einwände, die man machen könnte, viele Erfahrungen, die ein gänzlich anderes Bild zeichnen.

Aber dies ist nur ein Text und für einen Moment wäre es sicher möglich, sich vorzustellen, wie es sein könnte, wenn zwei Menschen sich in Liebe begegnen und die Absicht haben, dies auch beizubehalten. Wie alles andere im Leben hat es seinen Preis, sich mit dem Partner derart zu verbinden, und sowohl dessen Andersartigkeit als auch dessen Wünsche willkommen zu heißen und nicht als Störung zu entwerten. Der Preis ist bei jedem ein anderer: Viele Menschen haben in ihrem Leben die Unabhängigkeit oder Freiheit an die erste Stelle gesetzt. Andere die Arbeit oder die Kinder, manche sogar ihren Hund. Dies aufzugeben wäre dann der Preis – der eigene Partner müsste vor allem und allen anderen kommen, er müsste ‚the one and only‘ sein, für ihn müsste alles andere zurück gestellt werden. Sich innerlich und äußerlich festzulegen mit dem festen Commitment: „Wir bleiben zusammen“ oder „wir bleiben zusammen“, etwas anderes gibt es nicht. Dann wäre es möglich, diese Partnerschaft zu leben, diese tiefe und innige Beziehung, die kaum jemand je erreicht. Dann wäre die Tür weit offen für gemeinsame Entwicklung und auch für die eigentliche Freiheit, eigene Visionen und Ziele zu verwirklichen, dann aber nicht länger als Beweis für den eigenen Wert, die eigene Stärke oder die eigene Unabhängigkeit. Sondern als Ausdruck von erfülltem Zusammenspiel eines sich ergänzenderen Dream-Teams. Und dann wäre auch die Möglichkeit geschaffen, sich den Kindern zuzuwenden, für die das Glück der Eltern die größtmögliche Basis zur eigenen Entfaltung bedeutet. Aber das wäre dann ein anderes Thema…

Bis dahin vertrauen die meisten lieber ihrem eigenen Misstrauen als ihrem Partner…wie schade!